Gemeinschafts– und Sekundarschule Hagenberg Gernrode

Sekgern.de

Phantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt.    Albert Einstein

"Schule ohne Rassismus- Schule mit Courage"

 

                       Projekt   "Trommeln und Kochen auf afrikanisch"

 

Am Montag, dem 28. März, hatten beide 5. Klassen nur in den ersten 2 Stunden planmäßigen Unterricht. Danach begann das Projekt " Trommeln und Kochen" im Rahmen unseres Schulprojektes SoR- SmC. Thomas und  Imelda aus Mosambik waren für uns da, um uns für den Rhythmus auf echten afrikanischen Trommeln zu begeistern beziehungsweise lecker mit uns zu kochen. So lernten wir Landeskunde und Traditionen eines afrikanischen Landes mal ganz anders kennen. Schon mehrfach waren die beiden an unserer Schule und allen hat es viel Spaß gemacht, so dass wir in Klasse 6 eine Fortsetzung von "Ta- Ki- bum" wünschen.

 

Danke.

Die Klassen 5a und 5b

Am Mittwoch, d. 28. September 2011 fand an unserer Sekundarschule in der Zeit von 9.00 Uhr – 15.00 Uhr die Veranstaltung 

                                                                    Instant Acts gegen Gewalt und Rassismus 2011

statt. 

Dieses Projekt gestalteten junge Akrobaten, Musiker, Sänger, Schauspieler und Tänzer für und mit unseren Schülerinnen und Schülern der Klassen 8 - 10.Die Künstler und Workshopleiter kamen aus Brasilien, Burkina Faso, Deutschland, England, Litauen, Nigeria, Polen und Tschechien. Zu Beginn des Projekttages fanden verschiedene Workshops statt:

Trommeln, zeitgenössischer afrikanischer Tanz, Breakdance, Capoeira Rap, Liedermaching, elektronische Musik, Tanz mit Fächern und Körpertheater.

Die Ergebnisse der Workshops wurden direkt im Anschluss präsentiert und als Abschluss des Projekttages zeigte das internationale Ensemble das Musiktheaterspektakel

"Instant Acts gegen Gewalt und Rassismus".

Die finanziellen Mittel zur Durchführung dieses Projektes wurden vom Landkreis Harz, der           WOWI mbH Quedlinburg und dem Förderverein der Sekundarschule Hagenberg Gernrode e.V. bereitgestellt.

EIN HERZLICHES DANKESCHÖN!!! 

Feedback der Schülerinnen und Schüler zu diesem Projekttag:Die Show und die Workshops waren super! Das war ein toller Projekttag, es hat uns viel Spaß gemacht! Die Künstler waren lustig, nett, freundlich und wir wünschen uns wieder solch einen Tag!

 Windel

Schulleiterin

                                                                               FREMD – HIER – DABEISEIN

Unter diesem Motto fand am 21.09.2016 in Magdeburg der Landestag 2016 „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ statt.

Unsere Schule nahm mit fünf SchülerInnen der Klassenstufen 7, 8 und 9 teil.

Der Landestag bot ein breites Angebot, um über das Thema „Fremd – hier – dabeisein“ nachzudenken, neue Erfahrungen zu machen, gute Ideen kennenzulernen und sich mit anderen Jugendlichen auszutauschen.

So belegten wir verschiedene Workshops. Julien und Kris informierten sich im Workshop „Flüchten, Ankommen, Aufnahme finden“. Florian erfuhr, wie im Internet und vor allem in den sozialen Netzwerken zunehmend rassistische Hetze stattfindet und wir man dem begegnen kann. Samantha und Eva gestalteten gemeinsam ein tolles Graffiti – ein Graffiti für Courage.

Jetzt gilt es, die gesammelten Ideen im Laufe des Schuljahres umzusetzen.

 

AG SoR-SmC / Giese

 

Projekttag in der Gedenkstätte des KZ Langenstein – Zwieberge

 

 

Am 09.05.2017 waren die beiden 9.Klassen unserer Schule in Langenstein, einem idyllischen Dorf zwischen Blankenburg und Halberstadt.

Doch die Idylle trügt. Das Dorf und seine Bewohner haben während der Zeit des Nationalsozialismus ein dunkles Stück Geschichte zu tragen.

Ab April 1944 wurde dort ein Konzentrationslager errichtet, bis zum April 1945 waren  7000 Häftlinge aus 23 Ländern inhaftiert. Es gehörte zum Stammlager Buchenwald.

In den Thekenbergen errichteten die Häftlinge unter unmenschlichen Arbeits – und Lebensbedingungen einen 13km langen Stollen für die Rüstungsindustrie. Es sollten Flugzeugteile für die Firma Krupp hergestellt werden.

Das Nationalsozialistische Prinzip „Vernichtung durch Arbeit“ forderte sehr viele Todesopfer.

Im April 1945 wurden 3ooo Häftlinge auf einen „Todesmarsch“ geschickt, den nur etwa 500Häftlinge überlebten. 

Von dieser Geschichte konnten sich die Schüler ein umfangreiches Bild machen.

Sie besichtigten einen Teil der Stollenanlage und erkundeten in Kleingruppen mit Geocaching das Lagergelände zu bestimmten Schwerpunkten der Geschichte des Lagers und zu den Arbeits – und Lebensbedingungen der Häftlinge.  Auf den mitgeführten Tablets gab es dazu vor Ort vielfältige Informationen sowie Fotos und Ausschnitte aus Videos und Interviews mit ehemaligen Häftlingen.

  Den Schülern wurde in den Auswertungsgesprächen klar, auch die junge Generation hat eine Verantwortung in der Gegenwart und für ihre eigene Zukunft. Die gesellschaftlichen Mechanismen, die während der Zeit des Nationalsozialismus zu Stigmatisierung und Ausgrenzung von Menschen,  bis zur Vernichtung von Menschen führte, dürfen sich nicht wiederholen. So scheinbar selbstverständliche Grundrechte wie Meinungsfreiheit, Glaubensfreiheit, Freiheit der Person, Versammlungsfreiheit, Wahlrecht… sind ein kostbares Gut unserer demokratischen Gesellschaft. 

 

„Gefördert durch die Landeszentrale für politische Bildung LSA“